Exzellenz-Zertifikat
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Ausgezeichnetes Arbeitsumfeld für Forscher
<p>Die Europ&auml;ische Kommission hat die Universit&auml;t des Saarlandes mit dem Siegel &bdquo;HR Excellence in Research Award&ldquo; ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um ein europaweit anerkanntes Zertifikat, mit dem die Qualit&auml;t der Arbeits- und Forschungsbedingungen in der Wissenschaft bewertet wird. Die Universit&auml;t muss daf&uuml;r etwa in Einstellungsverfahren sicherstellen, dass die bestqualifizierte Person f&uuml;r die jeweilige Forschungsposition ausgew&auml;hlt wird.</p>
© Jörg Pütz

Roland Rolles, Vizepräsident für Verwaltungs- und Wirtschaftsführung

<p><strong>Zur Umsetzung wurde ein Aktionsplan ausgearbeitet. Ob die Universit&auml;t bei dessen Umsetzung gut vorangekommen ist, wird in zwei Jahren in einer Zwischenevaluation und in f&uuml;nf Jahren in einer erneuten Beurteilung durch die Europ&auml;ische Kommission &uuml;berpr&uuml;ft.</strong><br /> &nbsp;<br /> &bdquo;F&uuml;r die Zertifizierung ist es entscheidend, dass Hochschulen ihr Personalmanagement systematisch ausrichten und mit einem konkreten Handlungsplan versehen&ldquo;, erkl&auml;rt Roland Rolles, Vizepr&auml;sident f&uuml;r Verwaltung und Wirtschaftsf&uuml;hrung der Universit&auml;t des Saarlandes. Dies sei in der Europ&auml;ischen Charta f&uuml;r Forscherinnen und Forscher festgelegt und in einem dazugeh&ouml;rigen Verhaltenskodex f&uuml;r die Einstellungsverfahren aufgef&uuml;hrt. &bdquo;Wir haben f&uuml;r die Universit&auml;t des Saarlandes eine St&auml;rken-Schw&auml;chen-Analyse durchgef&uuml;hrt und ein Konzept erarbeitet, in dem wir die institutionellen Rahmenbedingungen f&uuml;r die Arbeit in der Wissenschaft bewertet haben. Zudem haben wir Ideen und Ma&szlig;nahmen entwickelt, wie man diese weiter verbessern kann&ldquo;, erl&auml;utert Rolles. Hierf&uuml;r wurden ethische und berufsst&auml;ndische Aspekte, die Einstellungsverfahren und Rekrutierung, die Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit ebenso wie die Themen Karriere und Weiterbildung betrachtet.</p> <p>Die einzelnen Stellschrauben f&uuml;r das neue Konzept zielen etwa darauf ab, den Rekrutierungsprozess f&uuml;r die zahlreichen Stellenbesetzungen im wissenschaftlichen Bereich offen, transparent und leistungsbasiert zu gestalten. Daf&uuml;r wird beispielsweise eine Software f&uuml;r das Bewerbermanagement eingef&uuml;hrt. Zudem ist im Bereich der Personalentwicklung ein Coaching-Programm f&uuml;r fortgeschrittene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angedacht, das auf die Anforderungen in dieser Karrierephase eingeht. &bdquo;Das Siegel ist f&uuml;r uns Best&auml;tigung und Ansporn zugleich. Es verbessert die Chancen unserer Universit&auml;t, hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu rekrutieren und sie in ihrer Karriere zu unterst&uuml;tzen&ldquo;, betont Vizepr&auml;sident Roland Rolles. Das Zertifikat sei aber auch von Vorteil bei Antr&auml;gen f&uuml;r F&ouml;rdergelder aus europ&auml;ischen Forschungsprogrammen. Zudem k&auml;men viele der &uuml;ber 20 Ma&szlig;nahmen allen Uni-Besch&auml;ftigten zugute, etwa die neue Software, mit der alle Bewerbungsprozesse effizienter gestaltet werden k&ouml;nnen.<br /> &nbsp;<br /> &bdquo;Der Universit&auml;t des Saarlandes wurde bereits in anderen Rankings, wie k&uuml;rzlich etwa bei Focus Business Top Arbeitgeber 2022, bescheinigt, dass sie attraktive Arbeitsbedingungen bietet. Mit unserer EU-zertifizierten Strategie wollen wir vor allem den Forscherinnen und Forschern aussichtsreiche Karrierem&ouml;glichkeiten bieten. Dazu geh&ouml;rt auch, dass f&uuml;r Daueraufgaben in der Wissenschaft m&ouml;glichst auch Dauerstellen vorgesehen werden&ldquo;, sagt Roland Rolles. Diese Thematik habe in j&uuml;ngster Zeit durch die &bdquo;#ichbinhanna&ldquo;-Kampagne Aufsehen erregt und m&uuml;sse zurecht von den Hochschulen und der Politik ernstgenommen werden. &bdquo;Wir brauchen in der Forschung gute Arbeitsbedingungen, um auch in Zukunft kluge K&ouml;pfe weltweit rekrutieren zu k&ouml;nnen. Dazu geh&ouml;rt neben einer ausreichenden Anzahl befristeter Qualifizierungsstellen auch die M&ouml;glichkeit, mehr unbefristete Stellen anzubieten. Dies ist kein ganz einfacher Spagat, der letztlich auch vom finanziellen Spielraum einer Hochschule abh&auml;ngt&ldquo;, unterstreicht Roland Rolles.<br /> &nbsp;<br /> Weitere Informationen:<br /> <a href="http://www.uni-saarland.de/verwaltung/hrs4r.html">www.uni-saarland.de/verwaltung/hrs4r.html</a></p>
Text:Friederike Meyer zu Tittingdorf
Friederike Meyer zu Tittingdorf
07.04.2022
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